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Stromtrassen: Bürger fordern Mitbestimmung

05.01.2012 | Energienachrichten

Fast drei Viertel der Bundesbürger fordern in Bezug auf den Stromnetzausbau in Deutschland künftig eine stärkere Mitbestimmung beim konkreten Trassenverlauf. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung PUTZ & PARTNER unter 1.000 Personen.

43 Prozent der Befragten wünschen sich, dass ihre Gemeindevertreter stärker in die Planungsprozesse zum Netzausbau einbezogen werden und sehen die eigenen Interessen auf diese Weise angemessen berücksichtigt. 30 Prozent sind hingegen der Ansicht, dass die Stromtrassen-Planung künftig Gegenstand eines basisdemokratischen Verfahrens sein müsse, bei dem jede Bürgerstimme zählt.

Dr. Thomas Kuprat, Energie-Experte von PUTZ & PARTNER, zu den Umfrageergebnissen: "Der Trend zu mehr Mitbestimmung setzt sich bei einem sensiblen Thema wie dem Ausbau der Stromnetze in Deutschland fort. Die Entscheider rund um die Energiewende sind daher gut beraten, die Wünsche der Bevölkerung frühzeitig in die Planungen einzubeziehen. Wie das erfolgreich gelingt, zeigt sich beispielsweise bei Stromprojekten in der Schweiz. Dort ist es gelungen, die Interessen durch professionelle Moderationsverfahren zum Ausgleich zu bringen, und die Vorhaben trotz anfänglicher Widerstände erfolgreich umzusetzen."

Die grundsätzliche Stimmung in der Bevölkerung für das Voranbringen des deutschen Stromnetzausbaus ist laut Umfrage äußerst positiv. Demnach halten 79 Prozent der befragten Bundesbürger zusätzliche Stromtrassen als Teil der Energiewende für erforderlich.

© 2012 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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