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Wirtschaftsminister Rösler will Solarkraft begrenzen

22.11.2011 | Energienachrichten

"Die jüngsten Medienberichte, wonach Philipp Rösler eine feste Ausbaugrenze für Photovoltaik zu fordern scheint, werfen die Frage auf, wie der Bundeswirtschaftsminister zur Energiewende steht", kritisiert Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), aktuelle Äußerungen des Wirtschaftsministers. "Solarstrom ist ein unverzichtbarer Baustein für den Energiemix der Zukunft. Wer den Solarstrom in Frage stellt, gefährdet damit auch die Energiewende."

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hatte jüngst aus Kostengründen eine feste Zubaugrenze für die Photovoltaik gefordert. Dieses Argument, so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, sei überholt: "Solarstrom ist kein Kostentreiber mehr, sondern auf dem besten Wege, zum Preisbrecher zu werden." Durch technischen Fortschritt und Massenfertigung hätten sich Kosten und Fördersätze von Solarstrom seit 2007 halbiert. Bereits im nächsten Jahr könnten Solaranlagen Strom auf dem Preisniveau von Haushaltstarifen produzieren. Aufgrund der enormen Kostensenkungen würden die mit dem Ausbau der Solarenergie verbundenen Belastungen für Stromverbraucher (EEG-Umlage) zudem kaum noch ansteigen.

Eine feste Zubaugrenze der Photovoltaik würde nach Ansicht des BSW-Solar nicht nur die Energiewende, sondern auch eine der wichtigsten Zukunftsbranchen des Landes in Gefahr bringen. In Deutschland hängen inzwischen weit über 100.000 Arbeitsplätze an der Solarbranche.

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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