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Deutschland bleibt Stromimportland

21.11.2011 | Energienachrichten

Dr. Hubertus Bardt vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln ist sich sicher, dass Deutschland auch in Zeiten der Energiewende ein Importland für Strom bleibt. Trotz des Anspruchs, den hiesigen Energiebedarf vermehrt durch den Ausbau regenerativer Quellen zu decken, sei zusätzlicher Strom aus dem Ausland auch auf absehbare Zeit ein wichtiger Baustein für die Versorgung.

"Richtige Herausforderungen für die Branche fangen eigentlich erst jetzt an, und letztendlich führt es dazu, dass die Stromerzeugung teurer wird als je zuvor", so Bardt. Schon heute kauft Deutschland Strom aus Tschechien und teilweise aus Polen ein. Weitere Kapazitäten entstehen derzeit durch den Zubau von Atomenergie im Ostseeraum. Aktuell sind in Osteuropa fünf Kernkraftwerksprojekte geplant: zwei in Polen sowie jeweils ein Reaktor in Litauen, Weißrussland und dem Kaliningrader Gebiet in Russland. Ob die Deutsche Wirtschaft in Zukunft Strom aus osteuropäischer Atomkraft nutzt, ist zur Zeit noch offen. Bezüglich etwaiger Sicherheitsaspekte gibt zumindest Dr. Hubertus Bardt Entwarnung: "Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir heute alte sowjetische und moderne Reaktoren nicht vergleichen dürfen. Was die Letzteren angeht, da mache ich mir keine Sorgen."

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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