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Energielabel für TV-Geräte ab November

23.08.2011 | Energienachrichten

Was Verbraucher bisher vor allem von Haushaltsgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen kennen, wird ab kommendem November auch für Fernseher verpflichtend: Etiketten, die auf den ersten Blick anzeigen, wie viel Energie ein konkretes Modell verbraucht. TV-Geräte werden dementsprechend künftig in Klassen von A (günstig) bis G (ungünstig) eingeteilt.

Grundlage für die Einstufung ist der Stromverbrauch bezogen auf die sichtbare Bildschirmfläche unter Berücksichtigung etwaiger Zusatzfunktionen. Letztlich wird also ein kleinerer Fernseher bei gleichem Verbrauch schlechter eingestuft als ein größeres Gerät. Gleichzeitig wird ein Modell mit Receiver und Festplatte bei gleichem Verbrauch besser eingestuft als ein Fernseher ohne solche Zusatzfunktionen. Für das neue Energielabel wird sowohl der tatsächliche Betrieb als auch der Verbrauch im Standby-Modus berücksichtigt.

Mit der Einführung des Energielabels für Fernseher will die EU-Kommission Produkte in eine gezielt umweltfreundlichere Richtung lenken. "In den kommenden Jahren ist geplant, auch Materialwahl und Materialverbrauch bei der Herstellung eines Produkts in die Kennzeichnung einzubeziehen", so Stephan Scheuer vom TÜV Rheinland. "Ziel ist eine vollständige Ökobilanz als Entscheidungskriterium, die die Umweltauswirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg darstellt."

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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