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Heizen mit Holz: Tipps vom TÜV

27.11.2014 | Energienachrichten

Zahlreiche Haushalte in Deutschland haben in der jüngeren Vergangenheit das Heizen mit Holz wiederentdeckt. Ein Holzofen lässt sich als separater Wärmespender für ein einzelnes Zimmer nutzen, er kann die erzeugte Energie aber auch über das Wassersystem in die Zentralheizung einbringen. "Weil der Ofen oftmals zu viel Hitze für nur einen Raum erzeugt, ist die Wärmeauskopplung sinnvoll", rät Reiner Verbert, Energieexperte beim TÜV Rheinland. Besonders umweltfreundlich sei die Heizungskombination mit einer angeschlossenen Solarthermieanlage. Die hohe Investition lohne sich jedoch nur ab einem gewissen Energieverbrauch.

Wichtig ist beim Heizen mit Holz das Thema Abgas-Grenzwerte. Beim Verbrennen gibt Holz neben CO2 auch Staub und Kohlenmonoxid ab. Deshalb hat der Gesetzgeber strenge Grenzwerte für den Abgasausstoß festgelegt. Neu in Betrieb genommene Öfen und Kamine müssen ab 2015 die zweite Stufe der Verordnung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes einhalten. "Kunden sollten den Verkäufer gezielt danach fragen, ob das Gerät die Vorgaben einhält", empfiehlt Reiner Verbert.

Vor dem Kauf eines Holzofens rät der TÜV-Experte unbedingt zur Beratung durch einen Schornsteinfeger. Dieser wisse, ob sich der ausgewählte Ofen generell für den vorhandenen Schornstein eigne. Vor Inbetriebnahme sei die Abnahme durch einen Schornsteinfeger ohnehin Pflicht.

© 2014 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft


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