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NABU bleibt mitgliederstärkster Umweltverband

09.08.2011 | Energienachrichten

Der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Olaf Tschimpke, hat bei der gestrigen Präsentation des Jahresberichts in Berlin ein positives Fazit gezogen: "In der Klima- und Energiepolitik hat der NABU wichtige Akzente gesetzt und im Bereich Naturschutz haben wir respektable Erfolge für den Erhalt der Artenvielfalt erzielt. Ganz besonders freut uns, dass nun knapp eine halbe Million Mitglieder und Förderer den NABU dabei unterstützen."

Der NABU ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen und bleibt mit seinen fast 450.000 Mitgliedern der zahlenmäßg stärkste Umweltverband Deutschlands. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden konnten auf insgesamt 24,1 Millionen Euro gesteigert werden. Dabei haben NABU-Aktive in 2010 ganze 3,3 Millionen unentgeltliche Arbeitsstunden für den Schutz von Umwelt und Klima geleistet. Durch den Zufluss an Spendengeldern konnte die Stiftung des Verbandes bedeutende Naturflächen, wie die Orchideenwiesen am Rothenstein und die Liebenauer Kiesgruben, erwerben und damit schützen.

Beim Thema Klima- und Energiepolitik kritisiert der NABU 2010 als ein Jahr vertaner Chancen. Olaf Tschimpke: "Leider ist es nicht selten eine Katastrophe, die politische Entscheidungsprozesse auf den richtigen Weg bringt. So hat die Bundesregierung erst nach der Atom-Katastrophe im japanischen Fukushima eine energiepolitische Kehrtwende vollzogen, nachdem sie kurz zuvor noch eine Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke durchgedrückt hatte. Mit dem Ausstieg aus der Atomkraft stehen die energiepolitischen Dinosaurier nun zumindest in Deutschland vor dem Aussterben. Doch für eine echte Energiewende müssen wir nun vor allem auch die riesigen Potenziale beim Stromsparen und in der Energieeffizienz nutzen."

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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