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Greenpeace-Bilanz: Atomausstieg dank Bürgerprotest

13.07.2011 | Energienachrichten

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat anlässlich des von der Bundesregierung beschlossenen Atomausstiegs Bilanz über die zurückliegenden Monate des erfolgreichen Bürgerprotestes gezogen. Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace: "Im Jahr 2010 durften wir erleben, wie viele Menschen schon damals gegen die geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke waren. Neben der Katastrophe in Fukushima legte dieser große Protest den Grundstein für den aktuellen Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung."

Neben dem Kampf für den Atomausstieg prägten zahlreiche weitere Greenpeace-Aktionen das vergangene Jahr: Die Folgen der globalen Klimaerwärmung wurden mittels einer Forschungsreise in die Arktis erforscht. Desweiteren schickte Greenpeace im Sommer 2010 ein Schiff in den Golf von Mexiko, um die ökologischen Auswirkungen der dortigen Ölkatastrophe zu untersuchen. Zudem konnte der Lebensmittelhersteller Nestlé im letzten Jahr davon überzeugt werden, nicht länger Palmöl aus Urwaldzerstörung zu verarbeiten.

Die Zahl der Förderer von Greenpeace in Deutschland erhöhte sich im vergangenen Jahr auf über 566.000. Insgesamt gingen Erträge und Spenden in einer Größenordnung von 47,7 Millionen Euro ein. Brigitte Behrens: "Wir freuen uns sehr, dass unsere Förderer uns weiter so stark unterstützen und wir 2010 noch mehr Menschen für unsere Arbeit begeistern konnten. Unser Dank gilt aber auch den rund 3.800 ehrenamtlich Aktiven, die uns mit über 4.100 Aktivitäten bundesweit tatkräftig unterstützt haben."

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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