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Klimaschutz: Merkel fordert verbindliche Ziele für weltweite CO2 Reduktion

04.07.2011 | Energienachrichten

Bundekanzlerin Angela Merkel fordert auf dem diesjähringen "Petersberger Klimadialog" verbindliche Ziele im Kampf gegen die Erderwärmung. Die angekündigten freiwilligen Maßnahmen vieler Länder reichten in der Summe längst noch nicht aus, um die Erderwärmung infolge des Kohlendioxidausstoßes auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des "Petersberger Klimadialogs" am Wochenende in Berlin. "Wir brauchen mehr Maßnahmen, gezieltere Maßnahmen und möglichst auch Abkommen, in denen das bindend festgeschrieben wird." Kanzlerin Merkel sieht die Deutschen CO2 - Ziele auch als Vorbild für andere Länder.  Weiterhin betonte Merkel, dass Deutschland trotz des Atomausstiegs bis 2020 40 Prozent der Emissionen im Vergleich zu 1990 einsparen möchte.

Zu dem Treffen auf dem Petersberg in Bonn haben Bundesumweltminister Norbert Röttgen und die Südafrkanische Außenministerin Malte Nikoane-Mashabane eingeladen. Insgesamt tagen dort Regierungsvertreter aus 35 Staaten um das Thema Klimaschutz anläßlich der nächsten Weltklimakonferenz in Durban, Südafrika wieder auf die Tagesordnung der Regierungen zu bringen.

Röttgen sagte zur Erföffnung der Konferenz, dass allein mit den Staaten, die im Kyoto-Protokoll die Minderungsziele übernommen hätten, sich der Klimawandel nicht aufhalten lasse. Denn diese Staaten haben insgesamt "nur" einen Anteil von weniger als einem Drittel an den weltweiten Emissionen. Es sei wichtig, dass vor allem die USA und die großen Schwellenländer "angemessene und verbindliche Minderungsziele" übernehmen. Europa allein könne das Problem nicht lösen."

 

 


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