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Energieversorger: Deutsche verlieren Vertrauen

20.06.2011 | Energienachrichten

Nur noch jeder zweite Deutsche hat Vertrauen in die etablierten Energieversorger und Stromanbieter - dies besagt der aktuelle GPRA-Vertrauensindex, eine Repräsentativbefragung, die quartalsweise in Kooperation mit TNS Emnid erhoben wird. Demzufolge hat sich der massive Vertrauensverlust in der Bevölkerung aufgrund der reservierten Haltung der Energieversorger zu den Themen Atomausstieg und Energiewende eingestellt. Gerade die vier großen Konzerne werden diesbezüglich besonders negativ bewertet. Die Gesamtbranche ist sogar Schlusslicht im Vertrauensindex deutscher Wirtschaftszweige.

Die Energiewende an sich scheint bei den Bundesbürgern zumindest mental bereits vollzogen. Laut Befragung vertrauen die Deutschen regenerativen Energieträgern, allen voran der Solartechnik, als Energiequelle der Zukunft. Fossile Brennstoffe und vor allem die Atomenergie besitzen hingegen keine Akzeptanz mehr.

Ganze 99 Prozent der Befragten messen der Sonnenenergie eine besonders hohe Bedeutung für den zukünftigen Energiemix in Deutschland bei. Auf den Plätzen zwei und drei im Vertrauensindex folgen Wasser- (96 Prozent) und Windkraft (92 Prozent). Fossile Energieträger wie Erdgas (81 Prozent), Erdöl (67 Prozent) und Kohle (47 Prozent) sind weitestgehend abgeschlagen - die Atomkraft liegt erwartungsgemäß auf dem letzten Platz. Uwe A. Kohrs, Präsidiumsmitglied der GPRA: "Die deutsche Bevölkerung hat die Energiewende längst vollzogen und vertraut regenerativen Energieträgern. Politik und Energieversorger müssen aufpassen, dass sie nicht alles Restvertrauen verspielen."

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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