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Sarkozy: Kein Atomausstieg für Frankreich

08.06.2011 | Energienachrichten

Während Deutschland seine Lehren aus der Katastrophe in Fukushima gezogen und einen Atomausstieg bis 2022 beschlossen hat, hält Frankreich weiter an der Atomkraft als Energieerzeugungsquelle fest. Der französische Präsident Sarkozy sieht sich durch rein wirtschaftliche Gründe motiviert. Er sei nicht zum Präsidenten auserwählt worden, um die Arbeitsplätze einer ganzen Branche sowie die Unabhängigkeit der Energieversorgung des eigenen Landes zu gefährden.

Offen bleibt, welche Rolle das Nachbarland hinsichtlich des deutschen Atomausstiegs und der angestrebten Energiewende spielen könnte. Sarkozy bot Deutschland bereits Stromimporte an, um die Abkehr von der Kernkraft ohne Engpässe überstehen zu können. Wie dies letztendlich von Sarkozy gemeint ist, bleibt offen, da er in dem Kontext zwar darauf hinwies, den Atomausstieg Deutschlands nicht kritisieren zu wollen, die Aussage, Frankreich wäre gerne bereit, Strom an Deutschland zu verkaufen, jedoch sicherlich eine mehrdeutige Auslegung zulässt.

© 2011 StromAuskunft

Jan Schäfer, Redaktion StromAuskunft


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