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Atomausstieg: Auch NABU und BUND kritisieren Ausstiegsdatum

30.05.2011 | Energienachrichten

Neben Greenpeace sind auch der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) vom Atomausstieg bis 2022 enttäuscht. Beide Organisationen sind sich einig, dass es sich um keine klare Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima handele und man dadurch die Bevölkerung Deutschlands einem unnötigen und unverantwortlichen Risiko aussetze. Der von Kanzlerin Merkel verkündete schnellstmögliche Atomausstieg sei somit ein leeres Versprechen gewesen, das vor zehn Jahren bereits die rot-grüne Regierung beschlossen hatte.

Ferner wies der BUND darauf hin, dass die Bundesregierung die Aussage der Ethik-Kommission eines möglichen vorzeitigen Ausstiegs vollkommen ignoriere. Die Kommission hätte deutlich aufgezeigt, dass eine Abkehr von der Kernkraft auch weit vor 2022 machbar sei.

"Angela Merkel inszeniert sich als Mutter Theresa der Energiewende. Sie setzt weiter auf eine Verschleppung des Atomausstiegs bis 2022. Immer noch gibt es Hintertüren, die ein Rollback beim Atomausstieg ermöglichen. Wenn einer der alten und störanfälligen Atommeiler weiter in Reserve gehalten werden soll, ist dies nicht nur inkonsequent, es ist auch ein viel zu großes Risiko.", so BUND-Vorsitzender Hubert Weiger.

© 2011 StromAuskunft

Jan Schäfer, Redaktion StromAuskunft


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