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Chemie warnt vor hohen Strompreisen

02.05.2011 | Energienachrichten

Als einer der größten Stromabnehmer des Landes hat sich die deutsche Chemiebranche nun in der Diskussion um die anstehende Energiewende und deren Folgen, wie beispielsweise höhere Strompreise, öffentlich zu Wort gemeldet. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI), die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) sowie der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) bezogen mit einem aktuellen Fünf-Punkte-Papier Position.

VCI-Präsident Klaus Engel: "Es genügt nicht, übereilt an einzelnen Stellschrauben der Energiepolitik zu drehen. Ein überarbeitetes Konzept muss alle drei Anforderungen an eine nachhaltige Energieversorgung erfüllen: Versorgungsicherheit, wettbewerbsfähige Energiepreise und Klimaverträglichkeit." Die Chemieindustrie warnt explizit vor Nachteilen im internationalen Wettbewerb durch die Energiewende. Zudem bereitet der Branche der drohende Anstieg der Strompreise große Sorgen. Eggert Voscherau, BAVC-Präsident: "Alle Beteiligten müssen sicherstellen, dass die nationale Energiepolitik im weltweiten Wettbewerb nicht zum Bumerang für die Beschäftigung in der deutschen Industrie wird. Sechs Millionen Industriearbeitsplätze, davon eine halbe Million in der Chemie, brauchen eine sichere und bezahlbare Energieversorgung."

Die Branchen-Verbände betonen gleichzeitig die Schlüsselrolle der Chemie für die Energiewende. Solarzellen, Windkraftanlagen, Hochleistungsbatterien, Brennstoffzellen, Dämmstoffe, Wärmespeicher und dergleichen mehr seien allesamt Innovationen, die in enger Zusammenarbeit mit der Chemie entstehen. Deshalb müsse das künftige Energiekonzept sicherstellen, dass diese Produkte auch weiterhin innerhalb einer bezahlbaren Energieversorgung in Deutschland produziert werden könnten.

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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