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Anti-Atom-Demonstrationen vor Kanzleramt

18.04.2011 | Energienachrichten

Im Zuge der Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer am vergangenen Freitag haben hunderte Atomkraftgegner vor dem Kanzleramt mit symbolischen Aktionen protestiert. Die Demonstranten ließen unter anderem mit einem riesigen Abschalthebel die 17 deutschen Atomkraftwerke als Dominosteine umfallen. Anschließend forderten sie von den einfahrenden Ministerpräsidenten lautstark einen schnellen Atomausstieg. Die Aktion wurde vom Kampagnennetzwerk Campact initiiert und vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unterstützt.

Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz: "Etliche Koalitionspolitiker wollen schon wieder zum alten Pro-Atom-Kurs zurückkehren. Doch wir Bürger lassen jetzt nicht mehr locker. Nach Fukushima darf es für diese Regierung nur noch einen Kurs geben und der heißt: Abschalten und zwar jetzt und endgültig. Die sieben ältesten Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel müssen für immer aus bleiben. Aber auch die übrigen Reaktoren müssen bis spätestens 2015 stillgelegt werden." Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben ereits mehr als 300.000 Bürger einen Online-Appell von Campact an Angela Merkel unterzeichnet. Darin wird die Bundeskanzlerin aufgefordert, die deutschen Atomkraftwerke schnell und dauerhaft vom Netz zu nehmen.

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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