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Experten dämpfen Elektroauto-Hoffnung

17.02.2011 | Energienachrichten

Elektroautos gelten als einer der größten Hoffnungsträger für den Individualverkehr der Zukunft. Seit Ende letzten Jahres fahren die ersten Serienmodelle von Mitsubishi, Peugeot und Citroën auf deutschen Straßen. Dennoch, so berichtet das aktuelle Greenpeace Magazin, erwarten Experten vorläufig keine signifikanten Klimaschutzeffekte. Die geschätzten Verkaufszahlen seien zu gering und die Preise zu hoch. Mit dem derzeitigen deutschen Strommix könnten zudem keine guten CO2-Werte erzielt werden.

"Elektroautos sind keine CO2-Sparer", meint Greenpeace-Autoexperte Wolfgang Lohbeck. Nur mit zertifiziertem Ökostrom seien diese Fahrzeuge wirklich klimafreundlich. Zudem würden Elektroautos in noch viel zu geringer Stückzahl produziert und könnten preislich nicht mit herkömmlichen Modellen konkurrieren. Kostentreiber ist dabei vor allem der Akku. Eine Kilowattstunde Speicher schlägt derzeit mit etwa 800 Euro zu Buche. Auch die begrenzte Reichweite der E-Mobile limitiert bislang ihr Marktpotenzial. Zwar geben viele Hersteller Fahrleistungen von 130 bis 150 Kilometern für eine Akkuladung an, in der Praxis liegen die Reichweiten je nach Fahrweise und Witterung aber nur bei 80 bis 100 Kilometern. Bezahlbare Akkus mit einer deutlich höheren Kapazität werde es, so Experten, vorerst nicht geben - und so bleibt das Elektroauto ein reines Stadtfahrzeug.

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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