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Die Zukunft heißt "Smart Home"

10.02.2011

Die deutschen Energieversorger konzentrieren ihre Angebote von rund um das Thema "Smart Home" aktuell noch auf ihre Kernkompetenzen. Dabei stehen bislang vor allem die Messung und Steuerung des heimischen Energieverbrauchs im Vordergrund. Für die nächsten Jahre zeichnet sich jedoch zusätzliches Potential ab, beispielsweise bei der intelligenten Nutzung von Haushaltsgeräten und Energiespeichern. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Logica Business Consulting, bei der 26 Energieversorgungsunternehmen zum Thema "Smart Home" befragt wurden.

"Durch die Verbreitung von Smart Metern entstehen gerade neue Vermarktungspotenziale für Zusatzleistungen. Die Versorger müssen jetzt ihren Heimvorteil nutzen, damit sie in Sachen Smart Home das Feld nicht dem Wettbewerb überlassen", so Thomas Piontek von Logica. Laut Studie bieten derzeit 57 Prozent der befragten Energieversorger Smart-Home-Dienstleistungen an - bei der Mehrheit handelt es sich allerdings um jüngst entwickelte Pilotprojekte. Vor allem die Visualisierung des Energieverbrauchs per Internet bzw. auf Mobiltelefonen bildet dabei einen zentralen Ansatz.

Künftig sollen zudem Batterien für Elektrofahrzeuge, Kühlgeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Trockner in das intelligente Steuerungsprinzip eingebunden werden. Thomas Piontek: "Nicht die Geräte an sich, sondern spezifische Tarife sind dabei das eigentliche Angebot der Versorger. Über die Tarifgestaltung haben sie direkten Einfluss auf das Nutzungsverhalten der Endkunden - mit dem Effekt, die Netzbelastung zu optimieren und Spitzenlasten zu vermeiden."

Im Rahmen der Studie wurden neben den Versorgern auch Endverbraucher befragt. "Dabei zeigte sich, dass die Energieversorger die Kundenbedürfnisse zum Teil falsch einschätzen. Beispielsweise legen viele Kunden Wert auf Langlebigkeit und einfache Bedienbarkeit der Geräte oder auch auf eine Erhöhung der Energieeffizienz, was einigen Versorgern noch nicht in diesem Maße bewusst ist", so Piontek.

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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