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Bürger wollen nicht für Energiewende zahlen

02.02.2011 | Energienachrichten

Das aktuelle Klima-Barometer der gemeinnützigen co2online GmbH zeigt, dass das öfffentliche Interesse am Thema Klimaschutz erstmals seit einem Jahr wieder gestiegen ist. Allerdings: Trotz der vor Kurzem abgehaltenen Weltklimakonferenz in Cancún erzielt der Klimaschutz nicht die hohe Aufmerksamkeit, die die Konferenz in Kopenhagen 2009 ausgelöst hatte und bleibt insgesamt auf einem recht niedrigen Niveau.

Im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken und der aktuellen Strompreiserhöhung beschäftigen sich viele Bürger derzeit mit dem Thema erneuerbare Energien. Diesbezüglich ist insbesondere die Frage der Finanzierung äußerst umstritten: 55 Prozent der Befragten sind der Meinung, die Energiewende sollte ohne Subventionen bewerkstelligt werden und damit nicht zu Lasten der Verbraucher gehen. Lediglich 28 Prozent sind bereit, den Ausbau erneuerbarer Energien durch erhöhte Stromkosten zu fördern. Die Behauptung vieler Energieversorger, die Ökostrom-Umlage sei für die steigenden Strompreise verantwortlich, hat anscheinend Wirkung hinterlassen.

Unter den regenerativen Energieträgern für das eigene Heim gibt es bei den Bürgern übrigens einen klaren Favoriten: die Sonne. Die Mehrheit der Befragten würde sich eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage installieren lassen. Alternative Heiztechnologien wie Pellets oder Wärmepumpen finden hingegen weniger Anklang.

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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