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LichtBlick erhöht Strompreise auf Grund höherer Netzentgelte

20.01.2012 | Energienachrichten

Auf Grund steigender Netzentgelte wird der Energieanbieter LichtBlick ab 1. März 2012 den Preis für seinen zertifizierten Ökostrom um etwa 2% erhöhen. Für einen Haushalt mit mittlerem Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden bedeutet dies nach Angaben LicktBlicks eine Erhöhung der monatlichen Kosten um €1,38.

Die Steigung der Netzkosten liegt begründet in dem Anstieg der Netznutzungsentgelte um 0,47 Cent brutto pro Kilowattstunde, sowie der neuen „Sonderkundenumlage“, mit der die Bundesregierung energieintensive Unternehmen entlastet und mit der sich die Netzkosten für Privathaushalte um € 0,18 brutto erhöhen. Dadurch steigen die Netzgebühren insgesamt um knapp 9%.

Dr. Christian Fiege, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick kritisiert diese neuerlichen Zusatzbelastungen: "Den Verbrauchern wird viel zu viel zugemutet. Der einfache Stromkunde finanziert die hohen und risikofreien Renditen der Netzbetreiber und schultert zusätzlich die Entlastung energieintensiver Unternehmen. Leider hat LichtBlick auf diese Abgaben keinen Einfluss."

Auf Grund von gesunkenen Einkaufskosten für Ökostrom soll laut dem Ökostromanbieter jedoch nur ein Teil der Mehrkosten an die Kunden weitergegeben werden. In den folgenden Tagen sollen Kunden detailliert über die neusten Entwicklungen informiert werden, um so transparent einsehen zu können, welche Kosten gestiegen und welche gesunken sind.

Der neue Kilowattstundenpreis für LichtBlick-Strom beträgt nach Angaben LichtBlicks ab dem ersten März 24,19 Cent brutto im Gegensatz zu den bisherigen Kosten von 23,64 Cent. Der Grundpreis von € 8,95 brutto im Monat bleibt stabil.


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