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Greenpeace-Chef ruft zu friedlichem Protest auf

08.11.2010 | Energienachrichten

Der Geschäftsführer von Greenpeace International, Kumi Naidoo, ruft die Demonstranten zum friedlichen massenhaften Protest gegen den geplanten Castor-Transport auf. Der 45-jährige Südafrikaner ist eigens ins Wendland gereist, um bei der Auftaktkundgebung zur Großdemonstration in Dannenberg eine Rede zu halten. Zur Demonstration werden 30.000 Teilnehmer erwartet.

"Gorleben ist weit über Deutschland hinaus das Symbol für eine unverantwortliche Energiepolitik und für einen ebenso kraftvollen wie friedfertigen Widerstand gegen Atomkraft", sagt Naidoo. "Wir brauchen eine saubere Energiezukunft ohne Kohle und Atomkraft. Auf der ganzen Welt gibt es keine Lösung für die Endlagerung hochradioaktiven Atommülls. Für Gorleben ist der wissenschaftliche Beweis längst erbracht: Gorleben ist als Endlagerstandort ungeeignet. Ich rufe deshalb alle Menschen auf, sich massenhaft an den friedlichen Protesten gegen den Castor-Transport zu beteiligen."

Kumi Naidoo ist seit November 2009 Executive Director der internationalen Dachorganisation der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace mit Sitz in Amsterdam. Er koordiniert die weltweite Greenpeace-Arbeit in 40 Ländern. Er ist der erste internationale Greenpeace-Chef aus Afrika und der erste, der an Castor-Protesten in Deutschland teilnimmt. Zuvor hat Naidoo im französischen Valognes nahe der Wiederaufbereitungsanlage La Hague gegen den Castortransport demonstriert.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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