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Cancún: UN-Klimakonferenz gestartet

30.11.2010 | Energienachrichten

Vom 29.11. bis zum 10.12. trifft sich die internationale Staatengemeinschaft im mexikanischen Cancún zur UN-Klimakonferenz. Vor einem Jahr ist in Kopenhagen die Vision eines umfassenden Klimavertrags zwischen allen Staaten der Weltgemeinschaft zunächst gescheitert. Trotzdem sehen Umweltorganisationen für die Konferenz in Mexiko Chancen, bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Anpassung an den Klimawandel, für die Verbreitung von Klimaschutztechnologien und zum Erhalt von Wäldern in Entwicklungsländern zu schaffen.

"Um eine klimapolitische Hängepartie zu verhindern, brauchen wir eine Verständigung der Industriestaaten auf verbindliche Übergangsregeln nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls Ende 2012. Da eine Beteiligung der USA derzeit als wenig wahrscheinlich gilt, müssen wir versuchen, die Vorreiter unter den Schwellenländern wie Indien, Mexiko, Brasilien und Südafrika in diesen Prozess mit einzubinden. Deshalb sollte sich Europa endlich verpflichten, die eigenen klimaschädlichen Emissionen bis 2020 um mindestens 30 Prozent zu senken - so wie es das EU-Parlament verlangt", fordert NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Außerdem müsse in Cancún an die Erfolge der Weltnaturschutzkonferenz in Nagoya/Japan angeknüpft werden. So sollten die Land- und Forstwirtschaft beim Erreichen der Klimaschutzziele nicht länger ausgespart bleiben sowie konkrete Ziele und Maßnahmen zum Stopp der Entwaldung vereinbart werden.

Mehr zum Thema Klimaschutz bei StromAuskunft finden Sie hier.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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