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Diskussion um Heizungsablese

16.08.2010 | Energienachrichten

Die gemeinnützige co2online GmbH hat mit ihrer Untersuchung über die undurchsichtigen Tarife der Heizungsableser eine deutschlandweite Diskussion über die Preispolitik der Branche ausgelöst. Viele Mieter und Vermieter wollen nun wissen, welche Anbieter in ihrer Region aktiv sind. Auf diese Nachfragen reagiert co2online mit einem neuen Service: Eine Übersicht mit Ablesefirmen aus der jeweiligen Region kann kostenlos auf www.heizspiegel.de heruntergeladen werden. So können Vermieter gezielt Angebote einholen und vergleichen. Die Liste wird kontinuierlich um noch nicht erfasste Anbieter erweitert.

195 Millionen Euro zahlen deutsche Mieter laut der Untersuchung von co2online jedes Jahr unnötig zuviel für den Service der Ablesefirmen. "Dass manche Mieter für eine identische Dienstleistung teilweise dreimal so viel bezahlen als andere, ist nicht nachvollziehbar", so Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online. Rund 14.000 Verbraucher nutzten bislang den MessCheck express auf www.heizspiegel.de, um sich über die Preise ihres Anbieters zu informieren. Das kostenlose Heizgutachten zeigt Mietern und Vermietern zudem, wie viel Euro sie für den Ablesedienst zuviel bezahlen - und wo weitere Überzahlungen bei den Heizkosten lauern. Mietern empfiehlt co2online, den Vermieter zu bitten, gezielt Angebote von Ablesefirmen aus der Region einzuholen und den günstigsten Anbieter zu beauftragen. Die Kommunikation mit dem Vermieter erleichtert ein vorformulierter Musterbrief, den Nutzer des MessCheck express gratis herunterladen können.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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