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Flugticket-Steuer in der Kritik

20.07.2010 | Energienachrichten

Der Gesetzesentwurf des Finanzministeriums zur neuen Luftverkehrsabgabe wird derzeit heftig diskutiert. Der Bund verspricht sich Einnahmen von bis zu einer Milliarde Euro. Geplant sind Mehrbelastungen der Passagiere von 13 Euro für Kurzstrecken und 26 Euro für Strecken ab 2.500 Kilometer. Umsteige- und Frachtverkehr sind jedoch ausgenommen.

"Dieses Ding muss vom Tisch", fordert Air-Berlin Chef Joachim Hunold. Auch Luftverkehrsverbände und Politiker kritisieren die einseitige Belastung der Passagiere und befürchten, dass 4,5 bis sechs Millionen Flugkunden ins benachbarte Ausland abwandern werden. Dies könne dann zu einem Verlustgeschäft für den Bund werden. Das Verkehrsministerium will zudem einen nationalen Alleingang verhindern und wirbt laut Handelsblatt für ein möglichst einheitliches Vorgehen in Europa. Experten rechnen bei Einführung der Abgabe mit einem Wegfall von bis zu 18.000 Arbeitsplätzen und sehen durch die negativen ökonomischen Auswirkungen der Steuer eine zusätzliche Belastung der öffentlichen Haushalte von 735 Millionen Euro.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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