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13.000 Ballons gegen Atomkraft

28.06.2010 | Energienachrichten

Über 300 Atomkraftgegner haben am Samstag vor dem Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg ein 25 Meter breites Radioaktivitätszeichen aus über 13.000 Luftballons gebildet. Anschließend wurden die schwarz-gelben Ballons in einem Massenstart fliegen gelassen. Sie sollten zeigen, wohin es eine radioaktive Wolke wehen würde, wenn es in Krümmel zu einem Reaktor-Unfall oder Terroranschlag käme. Jeder der Ballons wurde von jeweils einem Bürger im Internet gestartet. Am heutigen Montag jährt sich der Transformator-Brand in Krümmel zum dritten Mal.

Mit der Aktion demonstrierte das Kampagnennetzwerk Campact gegen die Pläne der Bundesregierung, den Atomausstieg aufzukündigen und die Laufzeiten für Kernkraftwerke zu verlängern. An jedem in Krümmel gestarteten Ballon hängt eine Postkarte, auf der die Finder des Ballons gebeten werden, den Fundort mitzuteilen. Die am 12. Juni bei einer ersten Aktion an den beiden Atomreaktoren im hessischen Biblis gestarteten Luftballons flogen bis nach Brandenburg.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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