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115.000 Arbeitsplätze durch Klimaschutz

17.06.2010 | Energienachrichten

Mit der gezielten Förderung von Klimaschutzmaßnahmen könnte die Bundesregierung ab 2011 rund 115.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und jährlich die CO2-Emissionen von sechs Kohlekraftwerken einsparen. Dieses Zukunftspaket für Wirtschaft und Umwelt würde den Staat pro Jahr Investitionen von rund vier Milliarden Euro kosten, die er durch den Abbau umweltschädlicher Subventionen etwa für den Klimakiller Kohle bei weitem ausgleichen könnte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Ecofys im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace.

Greenpeace schlägt unter anderem die Förderung von Plusenergiehäusern, effizienten Haushaltsgeräten und Autos vor. Finanzielle Anreize für den Bezug von Ökostrom oder klimafreundliches Kühlen werden ebenso empfohlen wie eine regionale Erprobung kostenlosen Nahverkehrs. Vor allem mittelständische Unternehmen könnten davon profitieren und neue Arbeitsplätze schaffen.

"Unsere Berechnungen zeigen, dass Klimaschutzmaßnahmen auch unabhängig von ökologischen Erwägungen ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft sind", so Dr. Niklas Höhne von Ecofys. "Statt kurzfristiger Konjunkturpakete schlagen wir innovative Fördermaßnahmen vor. Sie schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze, sichern die wirtschaftliche Dynamik und reduzieren Deutschlands CO2-Emissionen beträchtlich." Jährlich würden durch das Zukunftspaket rund 38 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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