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Sparpläne: Energiebranche kritisiert Kanzlerin

07.06.2010 | Energienachrichten

Mit einem eindringlichen Appell haben sich Unternehmen im Markt der erneuerbaren Energien an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt, die kürzlich erfolgte Sperrung des Marktanreizprogramms aufzuheben. In einem offenen Brief beziffert Rudolf Sonnemann, Chef der STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG und im Vorstand wichtiger Branchenverbände, den daraus resultierenden Umsatzausfall "bei mehr als 100 Industrieunternehmen und tausenden von Handwerksbetrieben auf weit über 1,5 Milliarden Euro".

Besonders erbittert zeigt sich die Branche, dass das Auslaufen der finanziellen Mittel und damit das vorläufige Sperren des Marktanreizprogramms vom Bundesumweltministerium nicht rechtzeitig erkannt und kommuniziert worden ist. "Die von der Bundesregierung und von Ihnen selbst formulierten Klimaziele", hält Sonnemann der Kanzlerin vor, seien mit dieser Blockade nicht erreichbar. Die Schäden für die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt und der Rückschlag insbesondere auch für den Hightech-Vorsprung gerade mittelständischer Unternehmen in diesem Sektor samt vielen Arbeitsplätzen in ganz Deutschland "wären bei einem Fortbestehen der Haushaltssperre irreparabel", wird in dem offenen Brief betont.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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