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Public-Viewing per Solarstrom

11.05.2010 | Energienachrichten

Das ghanaische Dorf Oboadaka liegt eine knappe Stunde von der Hauptstadt Accra entfernt und ist bislang nicht ans Stromnetz angeschlossen. Trotzdem werden die ca. 6900 Einwohner aus Oboadaka und den umliegenden Dörfern viele Spiele der Fußball-WM in Südafrika verfolgen können. Und zwar bei einem Public-Viewing, das durch Solarstrom ermöglicht und von der Hamburger Stiftung World Future Council in Kooperation mit Energiebau Sunergy Ghana Ltd. organisiert wird.

WFC-Gründer Jakob von Uexküll: "Wir wollen den Menschen zeigen, dass Solarstrom zuverlässig ist - und ganz einfach dezentral installiert werden kann. Und wir wollen afrikanische Politiker motivieren, die Nutzung erneuerbarer Energien stärker zu fördern. Die erste Fußball-WM, die auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen wird, bietet dafür eine hervorragende Gelegenheit." Bis heute sind 80 Prozent der Afrikaner für ihre Energieversorgung von Holz oder Holzkohle abhängig. Gelingt es, die Weichen so zu stellen, dass ein Großteil der notwendigen Entwicklung Afrikas auf der Basis erneuerbarer Energien wie Sonne, Wind und Biomasse geschieht, könnte eine große Gefahr für das Weltklima gebannt werden.

Jakob von Uexküll: "Beim Public Viewing werden alle hautnah erleben, welche Möglichkeiten sich durch die Nutzung erneuerbarer Energien ergeben - und wie dankbar die Menschen dafür sind, nicht länger vom Weltgeschehen abgeschnitten zu sein." Für Oboadaka endet das Glück nicht mit dem Endspiel der Fußball-WM am 11. Juli, denn die Solaranlage wird von Energiebau Sunergy Ghana Ltd. dauerhaft gestiftet und bleibt im Dorf. Mit dem erzeugten Strom wird dann ein kleines Krankenhaus versorgt, dessen Ärzte und Schwester ihre Arbeit bislang ohne Elektrizität verrichten.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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