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Solarheizungen staatlich gefördert

10.03.2010 | Energienachrichten

Immer mehr Menschen sparen mit Hilfe von Solarwärme Heizkosten. Die Umstellung alter Öl- und Gasheizungen auf moderne Solarheizungen wird in Deutschland durch attraktive Förderzuschüsse staatlich angereizt. Erst Ende Februar hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen die seit zwei Jahren gewährte Abwrackprämie für alte Heizungen zur Förderung der Solarwärme um ein weiteres Jahr verlängert.

Bis Ende 2010 erhalten Eigenheimbesitzer beim Austausch alter Heizkessel gegen einen neuen solarunterstützten Brennwert- oder Pelletkessel je nach Größe der Anlage bis zu 4.825 Euro als Investitionskostenzuschuss. Beim Neubau ist der Einsatz von Erneuerbaren-Energien-Heizungen inzwischen in Deutschland sogar vorgeschrieben. Auch für Neubauten gibt es Zuschüsse für die Solarwärme-Nutzung, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ausgezahlt werden. Kostenlose Informationen rund um die Technik und Förderung von Solarwärme erhalten Verbraucher im Internet unter www.solarfoerderung.de.

Die Anzahl installierter Solarwärmeanlagen ist im letzten Jahr nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft wieder stark gewachsen. Insgesamt sind in Deutschland nach Verbandsangaben bereits 1,4 Millionen Solarwärmeanlagen in Betrieb. Allein im letzten Jahr kamen rund 150.000 Installationen hinzu.

Mehr zu Fördermiteln bei der Sanierung auch im Energiespar-Ratgeber von StromAuskunft.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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