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200 Meter hohe Windräder nahe Ulm

29.04.2013 | Energienachrichten

Planet energy, Kraftwerkstochter des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy, hat auf der schwäbischen Alb mit dem Bau der bisher höchsten Windräder der Unternehmensgeschichte begonnen. Bis zur Flügelspitze sind die Anlagen mit rund 200 Metern höher als der Kölner Dom und eröffnen dadurch auch in Sachen Stromgewinnung neue Perspektiven. Mit einer Leistung von je 2,4 Megawatt werden die drei Windräder nahe der Stadt Ulm jährlich schätzungsweise 16 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen und damit rund 5.300 Haushalte versorgen.

"Mit den riesigen Rotoren lässt sich erstmals auch in windschwächeren Regionen genug Wind ernten", ist sich Julian Oebel, Projektingenieur für den Windpark bei Planet energy, sicher. Bis dato befinden sich die meisten der mehr als 23.000 deutschen Windkraftanlagen in den Bundesländern Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Hinzu kommt die Problematik, dass unverhältnismäßig viel mehr Windkraft im Norden als im Süden zugebaut wird. Und dies obwohl aktuelle Studien besagen, dass gerade in Bayern und Baden-Württemberg enorme Potenziale für die Windenergienutzung vorhanden sind.

Mitte Mai werden die Fundamente für die Super-Windräder nahe Ulm gegossen, um ab Juni die Türme errichten zu können, die im unteren Teil aus Beton und im oberen aus Stahl bestehen. Im Herbst dieses Jahres sollen die imposanten Anlagen schließlich ans Netz gehen. Planet energy ist einer der 25 größten Windparkbetreiber Deutschlands. Die Kraftwerkstochter von Greenpeace Energy betreibt bislang neun Windparks und drei Photovoltaik-Anlagen. Fünf neue Windparks, deren Gesamtinvestitionskosten sich auf mehr als 14 Millionen Euro belaufen, sind in Planung.

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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