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Mehr Preistransparenz für Stromkunden

16.10.2009 | Energienachrichten

Die vier großen deutschen Übertragungsnetzbetreiber E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall haben heute die Erneuerbare-Energien-Gesetzes-Umlage (EEG-Umlage) für 2010 bekanntgegeben. Künftig zahlen Kunden ihrem Stromversorger pauschal 2,047 Cent als EEG-Umlage pro gelieferter Kilowattstunde Strom. In diesem Betrag sind zum Teil Kosten enthalten, die bislang über die Netzentgelte umgelegt wurden. Die Stromversorger reichen den Betrag dann an die Übertragungsnetzbetreiber weiter. Anders als bisher ist diese Umlage ab 2010 bundesweit einheitlich.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt diese Neuerung ausdrücklich. "Mit einer bundesweit einheitlichen EEG-Umlage können die Kosten der EEG-Förderung gegenüber den Stromkunden wesentlich transparenter dargestellt werden", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. "Die EEG-Umlage schließt die finanzielle Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber bei der Vermarktung der erneuerbaren Energien im neuen Ausgleichsmechanismus." Der VKU appelliert an die Übertragungsnetzbetreiber, den EEG-Strom effizient zu vermarkten, um die EEG-Umlage in den darauffolgenden Jahren für die Kunden möglichst gering zu halten."

Neu ist auch, dass die Stromversorger zum 1. Januar 2010 nicht mehr verpflichtet sind, EEG-Strom direkt von den Übertragungsnetzbetreibern abzunehmen. Stattdessen wird dieser Strom an der Börse vermarktet.

© 2009 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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