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Ökostrom nicht immer "Öko"

02.10.2009 | Energienachrichten

Immer mehr Menschen nutzen die Ökostrom-Angebote der Energieversorger - allein im September betraf sich jeder dritte über StromAuskunft angeforderte Vertrag den Bezug von Ökostrom. Aber bekommen die Verbraucher auch, wofür sie bezahlt haben? Ökostrom-Zertifikate sollen dies eigentlich sicherstellen, de facto bestehen aber große Unterschiede zwischen der ökologischen Leistung verschiedener Zertifikate.

Fakt ist: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Was als Ökostrom bezeichnet wird, hängt vom Anbieter und deren Zertifikaten ab. So wird von manchen Zertifikaten beispielsweise Strom aus Gaskraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung als Ökostrom anerkannt - der fossile Energieträger Gas wird hier zwar besonders effizient genutzt, aber die Kraftwerke stoßen trotzdem klimaschädliches CO2 aus. Gleiches gilt für den ökologischen Nutzen: Zentraler Aspekt dabei ist, ob sich durch die Herstellung und den Verkauf von Ökostrom die prozentualen Anteile am Strommix zu Gunsten regenerativer Energien verschieben. Deshalb verpflichten manche Zertifikate den Anbieter dazu, einen Teil seines Ökostrom-Erlöses in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren - andere Zertifikate verpflichten die Anbieter nicht dazu.

Angesichts der Vielfalt an Ökostrom-Zertifikaten fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Deshalb helfen Ihnen der Ökostrom-Tarifrechner sowie die Anbieter-Übersicht von StromAuskunft bei der Suche nach wirklich nachhaltigen Energieprodukten. Dabei haben Sie nicht nur die Preise, sondern stets auch die Umwelt im Blick.

© 2009 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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