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Flashmobs gegen Atomkraft

23.09.2009 | Energienachrichten

Mit sogenannten "Flashmob-Aktionen" wendet sich das Kampagnen-Netzwerk Campact gegen die Pläne von CDU/CSU und FDP, den Atomausstieg rückgängig zu machen. Mehrere Hundert Campact-Aktivisten haben bereits in den vergangenen Tagen bei Kundgebungen von Angela Merkel, Guido Westerwelle und Karl-Theodor zu Guttenberg mit Flashmobs auf die Haltung der betreffenden Parteien zur Atomkraft aufmerksam gemacht. Während der Reden der Politiker hielten zahlreiche Kundgebungsteilnehmer Plakate mit der Aufschrift "Schwarzgelb jawohl" in die Höhe und wirkten wie begeisterte Parteianhänger. Doch kurze Zeit später klappten die Aktivisten zeitgleich ihre Plakate auf: "Schwarzgelb verstrahlt", "Schwarzgelb Atomalarm" und "Schwarzgelb Atomtod" war darauf zu lesen. Danach verließen die Atomkraftgegner die Kundgebung.

"CDU/CSU und FDP versuchen im Wahlkampf möglichst wenig über ihre Pläne zu sprechen, die Laufzeiten für alte Schrottreaktoren zu verlängern und sogar neue Atomkraftwerke zu bauen", so Campact-Geschäftsführer Dr. Felix Kolb. "Union und FDP müssen einsehen, dass die Mehrheit der Menschen eine Technologie ablehnt, die ein hohes Unfallrisiko birgt, nachfolgenden Generationen tödlichen Atommüll hinterlässt und den Ausbau der Erneuerbaren Energien blockiert." In den verbleibenden Tagen bis zur Wahl hat Campact zu weiteren Flashmobs bei zentralen Wahlveranstaltungen von FDP und CDU/CSU aufgerufen.

© 2009 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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