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LichtBlick kritisiert Stromnetz

09.06.2009 | Energienachrichten

Der Öko-Energieversorger LichtBlick fordert ein unabhängiges und kostensparendes Stromnetz für Deutschland. Die bisher in vier Regelzonen unterteilten Übertragungsnetze müssten gebündelt und an einen Betreiber übertragen werden. "Wir haben immer noch vier große Regelzonen und über 800 lokale Netzbetreiber. Das ist eine teure und unnötige Kleinstaaterei auf Kosten der Verbraucher", so Gero Lücking, Mitglied der LichtBlick-Geschäftsführung. Die Strukturen im Strommarkt seien unnötig kompliziert und nicht mehr zeitgemäß.

Das Festhalten an vier Regelzonen koste die Verbraucher, so Lücking, Jahr für Jahr hunderte Millionen Euro. Den Profit würden dabei die Netzbetreiber EnBW, Vattenfall, RWE und E.ON einstreichen. Die Anfang des Jahres von der Bundesnetzagentur genehmigte drastische Erhöhung der Nutzungsentgelte für die Stromnetze wirkt sich unmittelbar auf die Verbraucher aus. Darüber berichtet der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Berechnungen von LichtBlick. Die großen vier Energiekonzerne, die die Übertragungsnetze betreiben, haben die Entgelte um 13 bis 30 Prozent angehoben. Hinzu kommen weitere zum Teil drastische Mehrkosten bei den von den Stadtwerken und den großen Energieversorgern gesteuerten regionalen Verteilnetzen.

Da Netzentgelte rund ein Drittel des Strompreises ausmachen, steigen die Kosten für die Verbraucher deutlich. "Die von der Bundesnetzagentur genehmigten Preissteigerungen fressen die Entgeltsenkungen der letzten Jahre wieder auf", kritisiert Lücking. "Die Verlierer sind einmal mehr der Wettbewerb und die Verbraucher." Die Regulierungsbehörde müsse die von den Netzbetriebern beantragten Kostensteigerungen kritischer prüfen und Anreize, die Netze effizienter zu betreiben, erhöhen.

Mehr zum Stromangebot von LichtBlick.

© 2009 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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