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Heizungsbranche gewachsen

12.03.2009 | Energienachrichten

Mit einem Umsatzwachstum um 8,1 Prozent auf 23 Mrd. Euro für das Jahr 2008 konnte die deutsche Gebäude- und Energietechnik ihr internationales Jahresergebnis über dem schwachen Vorjahresniveau abschließen. In Deutschland wuchs das Geschäft um 7,8 Prozent gegenüber 2007. Als besonders positiv zeichnet sich mit 45 Prozent Marktanteilen die zunehmende Integration Erneuerbarer Energien bei Modernisierungsinvestitionen aus.

Die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ) bewertet die Ergebnisse als Markterholung und Ausgleich für das schwache Jahr 2007. Trotz eines für 2009 prognostizierten Umsatzrückgangs, blickt man mit hocheffizienten Produkten und serviceorientierten Dienstleistungen zuversichtlich in die Zukunft. "Vor dem Hintergrund der Finanzkrise steht vermutlich auch die Gebäude- und Energietechnikbranche vor großen Herausforderungen. Mit moderner Technik aber auch mit verbraucherfreundlichen Energiedienstleistungen, wie z. B. dem Heizungs-Check, sind wir gut vorbereitet", so Barbara Wiedemann, Präsidentin der VdZ.

Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Wohnnebenkosten seit 2003 um 32 Prozent, die Heizkosten erhöhten sich durchschnittlich sogar um 57 Prozent. Nach Ansicht der Branche müssen die Verbraucher jetzt spürbar entlastet werden. Die VdZ fordert deshalb von der Bundesregierung steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten sowie eine Verschrottungsprämie für alte Heizungen, um damit auch die Konjunktur zu beleben. Wenn es um das Energieeinsparpotenzial durch hocheffiziente Heizungstechnik geht, könnten nach Berechnungen des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) bundesweit jährlich 17,9 Mrd. Kilowattstunden für Raumwärme und 9,73 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Dazu müsste man 4,7 Mio. veraltete Heizungen auf den heutigen Stand der Technik bringen.

Weitere Informationen zu energieeffizienter Heizungstechnik sowie eine aktuelle Fördermitteldatenbank finden sich unter www.intelligent-heizen.info.

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© 2009 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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