Donnerstag, 02. April 2020

Strompreise 2020 - Strom wird teuerer. Jetzt vergleichen!

Empfehlungen

TÜV geprüftes Vergleichsportal
und Wechselservice

Startseite
»
Service
»
Energienachrichten
» Energieverbrauch: Deutsche sparen an der falschen Stelle

Energieverbrauch: Deutsche sparen an der falschen Stelle

06.03.2009 | Energienachrichten

Mit Energie sparsam umzugehen ist 96 Prozent der Haus- und Wohnungseigentümer wichtig. So das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Pumpenherstellers Wilo. Doch viele Befragte schätzen die Energiefresser im Haushalt offensichtlich falsch ein und sparen folglich an der falschen Stelle.

Elektronische Geräte wie Fernseher und Computer, so die vorherrschende Meinung der Bundesbürger, bieten die größten Einsparmöglichkeiten. "Viele schätzen den Energieverbrauch im Haushalt falsch ein" so Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). "Vielen Hausbesitzern sind die enormen Einsparpotenziale in ihren Häusern nicht bewusst. Der Anteil des privaten Energieverbrauchs für die Heizung wird meist deutlich unterschätzt," so Kohler. "Wer jedoch nicht an eine energieeffiziente Gebäudesanierung denkt, verschenkt Geld und Energie."

Unter den Befragten glaubt nur jeder Fünfte, dass Heizungen überhaupt Energie verschwenden und bei ihrem Betrieb eine effizientere Nutzung möglich ist. Die Bereitschaft weniger zu duschen ist beispielsweise höher, als die Heizung zu modernisieren. Beim Stromsparen sind hingegen schon viele aktiv geworden. 68 Prozent der Befragten sind im vergangenen Jahr auf Energiesparleuchten umgestiegen. Generell schont die Mehrzahl der Deutschen Energie, um Geld zu sparen. Die Generation der über 60-Jährigen betrachtet Sparsamkeit als Tugend. Bei den 18- bis 29-Jährigen ist die Hauptmotivation für den schonenden Umgang mit Energie der Klimaschutz.

Sind Sie ebenfalls auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten in Ihrem Haushalt? Dann sehen Sie sich in unseren Stromspartipps um.

© 2009 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


Ähnliche Energienachrichten