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FlexStrom-Pleite: 500.000 Kunden betroffen

12.04.2013 | Energienachrichten

Die am heutigen Freitag vermeldete Insolvenz des Berliner Energiediscounters FlexStrom sowie dessen Tochterunternehmen OptimalGrün und Löwenzahn Energie betrifft bundesweit etwa 500.000 Kunden. Zwar haben die Verbraucher keine Stromausfälle zu befürchten, bereits geleistete Vorauszahlungen, auf denen das Geschäftsmodell von FlexStrom zu großen Teilen beruhte, werden aber möglicherweise nicht erstattet.

Kunden des insolventen Energiediscounters wird keinesfalls der Strom abgestellt. Zunächst sind FlexStrom und die Tochterunternehmen so lange zur fortlaufenden Belieferung ihrer Kunden verpflichtet, bis ihnen dies nicht mehr möglich ist. Sollte dieser Fall eintreten, übernimmt anschließend der jeweilige örtliche Grundversorger die Stromlieferung. Dies geschieht zwar ohne jegliche Unterbrechung, bedeutet für die betroffenen Kunden jedoch neue Kosten. Ob etwaige Vorauszahlungen der Verbraucher an FlexStrom erstattet werden können, wird erst das bevorstehende Insolvenzverfahren klären. Bis dahin müssen Vorkasse-Kunden demnach um ihr Geld bangen. Für FlexGas-Kunden ändert sich hingegen nichts, denn die Gastochter von FlexStrom wird durch einen Investor weitergeführt.

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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