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Greenpeace: Tausende Todesfälle durch Kohlekraftwerke

04.04.2013 | Energienachrichten

Eine gestern vorgestellte Studie der Universität Stuttgart im Auftrag von Greenpeace kommt zu dem Schluss, dass mikroskopisch kleine Feinstaubpartikel aus hiesigen Kohlekraftwerken jährlich mehr als 3.000 vorzeitige Todesfälle in Deutschland und Europa verursachen. Die diesbezüglich bedenklichsten Kraftwerke seien die Braunkohleanlagen Jänschwalde in Brandenburg und Niederaußem in Nordrhein-Westfalen. Deren Schadstoffe würden sich europaweit über tausende Kilometer ausbreiten.

Das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart hatte erstmals die atmosphärische Ausbreitung der Schadstoffemissionen untersucht und ermittelt, welche Gesundheitsschäden die 67 leistungsstärksten deutschen Kohlekraftwerke verursachen. Ergebnis: Die Schadstoffe hätten zum Verlust von insgesamt 33.000 Lebensjahren geführt, was einer statistischen Zahl von 3.100 Todesfällen entspreche. Hinzu komme der Ausfall von etwa 700.000 Arbeitstagen durch Atemwegserkrankungen, Herzinfarkte, Lungenkrebs oder Asthmaanfälle.

Laut Studie bilden giftige Emissionen aus Kohleschloten wie Schwefeldioxid, Stickoxide, Ruß und Staubemissionen in der Luft Feinstaub. Die kleinsten Teilchen würden beim Einatmen tief in Lunge und Blutgefäße eindringen und den Organismus auf diese Weise schädigen. Laut Greenpeace befinden sich unter den zehn schädlichsten Anlagen Deutschlands neun Braunkohlekraftwerke.

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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