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EU stellt illegalen Holzhandel unter Strafe

04.03.2013 | Energienachrichten

Am gestrigen 3. März 2013 ist eine neue EU-Holzhandels-Verordnung zur Eindämmung des Handels mit illegal geschlagenem Holz in Kraft getreten. Deutschland setzt die sogenannte "European Timber Regulation" auf nationaler Ebene durch das Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG) um und stellt damit den Handel mit illegal geschlagenem Holz künftig unter Strafe.

Gab es bislang noch keine einheitlichen Regelungen, so wird illegaler Holzhandel nun EU-weit mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafen geahndet. Die deutsche Holzwirtschaft begrüßt diesen Schritt ausdrücklich, da die neuen Regelungen Verbrauchern ein hohes Maß an Sicherheit geben würden. "Auch ohne ein spezielles Nachhaltigkeitszertifikat kann man sich künftig beim Einkauf von Holzprodukten innerhalb der EU sicher sein, nur legal erzeugte Holzprodukte zu kaufen", so Dr. Denny Ohnesorge, Geschäftsführer des Deutschen Holzwirtschaftsrates.

Wie jüngste Studien des WWF belegen, spielt der Handel mit illegal geschlagenem Holz in Deutschland allerdings kaum eine Rolle. Das liegt unter anderem an der Tatsache, dass die hiesige Forst- und Holzwirtschaft ohnehin seit vielen Jahrzehnten nach hohen gesetzlichen und freiwilligen Nachhaltigkeitsstandards produziert. "Daher ändert sich für deutsche Unternehmen der Holzindustrie auch nicht viel", so Ohnesorge.

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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