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Fukushima: Bislang keine Gesundheitsschäden durch Strahlung

15.09.2014 | Energienachrichten

In der vergangenen Woche fand in Fukushima City ein internationales Expertensymposium zu den Themen Strahlung, Gesundheitsrisiken und Wiederherstellung statt, bei dem sich japanische und internationale Wissenschaftler trafen und die Auswirkungen der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi auf die Gesundheit der lokalen Bevölkerung untersuchten. Die mit der Forschung beautragte Fukushima Medical University und die am Symposium teilnehmenden Institutionen, darunter die Weltgesundheitsorganisation (WHO), waren sich einig, dass bislang keine direkten gesundheitlichen Auswirkungen durch Strahlung erkennbar seien.

Neben der WHO nahmen Vertreter des Wissenschaftlichen Komitees der Vereinten Nationen über die Wirkungen atomarer Strahlung (UNSCEAR), der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) und der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) als Podiumssprecher am Symposium teil.

Am vergangenen Donnerstag übergaben die internationalen Experten eine Liste erarbeiteter Empfehlungen an den japanischen Premierminister Shinzo Abe. Die Empfehlungen schließen die Einführung von flexiblen Strahlenschutzkriterien ein, sowie die Schaffung einer Infrastruktur, die sowohl den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung als auch den radiologischen Umständen gerecht wird. Zudem, so der Rat der Experten, sollten die lokalen Erbringer von Gesundheitsleistungen stärker unterstützt werden, um die psychologische und soziale Fürsorge der von der Katastrophe betroffenen Menschen zu gewährleisten.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft