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Bundesregierung kündigt weitere Entlastungen bei Energiepreisen an

15.03.2022 | Energienachrichten

Um Verbraucher in Deutschland bei den stark gestiegenen Öl-, Gas- und Strompreisen zu entlasten, hat die Bundesregierung zu Wochenbeginn weitere finanzielle Hilfen angekündigt.

Habeck verspricht baldiges Maßnahmenpaket

"Extrem hohe Heizkosten, extrem hohe Strompreise, extrem hohe Spritpreise belasten Haushalte, und je geringer die Einkommen, desto stärker. Die Bundesregierung wird daher ein weiteres Entlastungspaket auf den Weg bringen." Mit diesen Worten hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gegenüber der Deutschen Presse-Agentur baldige Maßnahmen als Reaktion auf die weiterhin angespannte Energiepreislage angekündigt.

Der Angriff Russlands auf die Ukraine und die daraus resultierenden Wirtschaftssanktionen des Westens würden die Kosten für fossile Energien aktuell dramatisch ansteigen lassen, so Habeck: "Und das alles, weil Angst vor Energieknappheit und Spekulationen die Preisspirale anheizen."

Erleichterungen bei Strom, Wärme und Mobilität

Zu allererst müsse es für die Menschen bei Strom, Wärme und Mobilität finanzielle Erleichterungen geben. "Gerade die hohen Heizkosten erdrücken zahlreiche Familien", so Habeck. In seinem Ministerium gehe man davon aus, dass die Gasrechnung für eine Durchschnittsfamilie in einem unsanierten Einfamilienhaus im laufenden Jahr um bis zu 2.000 Euro steigen könne.

Es brauche mittelfristig jedoch auch Verbesserungen bei der Energieeffizienz und spürbare Einsparungen, etwa eine Minderung des Spritverbrauchs beim Autofahren oder den Austausch von Gasheizungen. Zudem seien gezielte marktwirtschaftliche Impulse nötig, so der Minister, nach dem Grundsatz: "je effizienter, desto geringer die Kosten". Die Regierung werde ein entsprechendes Gesamtpaket "schnell und konstruktiv" auf den Weg bringen.

Zu den geplanten Maßnahmen könnten neben Energiesteuersenkungen und nochmaligen Einmalzahlungen an bedürftige Haushalte unter anderem ein bereits angekündigter Tankrabatt gehören, eine weitere Erhöhung der Pendlerpauschale sowie Überbrückungshilfen für Unternehmen.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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