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Geringverdiener geben anteilig am meisten für Strom und Gas aus

12.01.2022 | Energienachrichten

Haushalte mit Niedrigeinkommen geben anteilig deutlich mehr Geld für Wohnenergie aus als solche mit hohem Budget. Das hat das Statistische Bundesamt aktuell ermittelt.

Kosten für Wohnenergie belasten Haushalte mit Niedrigeinkommen

Der Anteil der Kosten für Wohnenergie an den gesamten Konsumausgaben privater Haushalte hängt stark vom jeweiligen Einkommen ab. Neue statistische Erhebungen zeigen: Haushalte, deren monatliches Nettoeinkommen unter 1.300 Euro liegt, geben im bundesweiten Durchschnitt 95 Euro für Strom, Heizenergie und Warmwasser aus. Dies entspricht laut Daten des Statistischen Bundesamtes fast zehn Prozent der gesamten Konsumausgaben in dieser Einkommensstufe.

Haushalte der höchsten Einkommensstufe - mit monatlich mindestens 5.000 Euro Nettoeinkommen - geben zwar mit durchschnittlich über 200 Euro deutlich mehr für Wohnenergie aus. Der Anteil an den privaten Konsumausgaben liegt mit knapp fünf Prozent für Energie aber nicht einmal halb so hoch wie bei den Geringverdienern.

Haushalte in Deutschland zahlen 150 Euro im Monat für Wohnenergie

Über alle Einkommensstufen hinweg wenden Haushalte in Deutschland laut Statistik im monatlichen Durchschnitt gut 150 Euro bzw. rund sechs Prozent ihrer Konsumausgaben für Strom, Heizenergie und Warmwasser auf.

Allerdings: Die Basiswerte für die Berechnung stammen aus dem Jahr 2020. Da die Verbraucherpreise für Energie zuletzt kräftig gestiegen sind, dürften die aktuellen Ausgaben von Haushalten für Strom und Gas deutlich höher liegen.

-> mehr zum Thema Stromverbrauch im Haushalt

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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