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Hochwasser: Energieversorger übernehmen Stromkosten von Betroffenen

22.07.2021 | Energienachrichten

Nach der Hochwasser-Katastrophe im Westen und Süden Deutschlands ist die Spenden- und Hilfsbereitschaft groß. Auch Teile der Energiebranche wollen Betroffene durch die Übernahme von Stromkosten finanziell entlasten.

LichtBlick übernimmt für drei Monate die Stromrechnung

Schnelle und unbürokratische Hilfe - so lautet das Motto der Stunde, wenn es um die drastischen Unwetterschäden in vielen Regionen Deutschlands geht. Das hat sich auch der Ökostromanbieter LichtBlick zum Vorbild genommen: Das Hamburger Unternehmen verspricht, bei seinen vom Hochwasser betroffenen Kunden für drei Monate die Stromrechnung zu übernehmen. Darüber hinaus spendet LichtBlick 50.000 Euro an die Hochwasserhilfe des Deutschen Roten Kreuzes und wirbt bei seinen Kunden und Mitarbeitern aktiv für weitere Geldspenden.

Von der Flut betroffene LichtBlick-Kunden in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen können sich in den kommenden Tagen und Wochen per Mail oder Telefon bei LichtBlick melden. Als Nachweis reicht ein Foto vom beschädigten Gebäude.

Constantin Eis, geschäftsführender Direktor bei LichtBlick: "Die Bilder aus den betroffenen Regionen sind schockierend. Die Menschen stehen vor unglaublichen persönlichen und finanziellen Herausforderungen. Da wollen wir schnell und unbürokratisch helfen. Der Klimawandel trifft Deutschland mit bisher unbekannter Wucht. Es ist die Mission von LichtBlick, Lösungen für ein klimaneutrales Leben anzubieten. Jetzt geht es aber erst einmal um die direkte Unterstützung der Betroffenen."

E.ON zahlt 200 Euro Stromkosten-Zuschuss

Als Zeichen der Solidarität bietet auch Deutschlands größter Energiekonzern E.ON Kunden in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten finanzielle Unterstützung an. Da aktuell zahlreiche strombetriebene Trockengeräte und Wasserpumpen im Einsatz seien, wolle man "den Betroffenen die Stromkosten für den Einsatz dieser Geräte pauschal in Höhe von 200 Euro je betroffener Wohnung erstatten", sagt Filip Thon, Vorsitzender Geschäftsführer der E.ON Energie Deutschland. "Dieser Betrag deckt den durchschnittlichen Mehrverbrauch für diese stromintensiven Geräte ab."

E.ON-Kunden können sich mit einer Hochwasser-Bescheinigung der zuständigen Kommune an den Versorger wenden. Die Hilfszahlung wird anschließend im Rahmen der nächsten Jahresendabrechnung erstattet.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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