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Autostrom von der Ladesäule: Verbraucher können aus knapp 400 Tarifen wählen

12.04.2021 | Energienachrichten

Nutzer von Elektroautos steht an öffentlichen Ladestationen eine immer größere Auswahl an Stromtarifen zur Verfügung: Innerhalb der letzten drei ist die Zahl der mobilen Autostromangebote von etwa 100 auf fast 400 Tarife angewachsen, wie eine aktuelle Analyse zeigt.

Wachstum bei Ladestationen und Autostromtarifen

Laut Daten des Bonner Martforschungsinstituts EUPD Research können e-mobile Autofahrer an den rund 40.000 öffentlichen Ladepunkten in Deutschland derzeit zwischen 383 Tarifen wahlen. Diese, so die weitere Erkenntnis, unterscheiden sich stark in ihren Abrechnungsmodellen, Grundgebühren und Bezahlsystemen sowie im Zugang und der Ladenetzabdeckung. 

Die überwiegende Zahl der Ladestromtarife wird von Energieversorgern, insbesondere von örtlichen Stadtwerken, angeboten. Die Versorger betreiben laut Studie häufig eigene öffentliche Ladenetze und konzentrieren sich dabei vor allem auf regionale Kunden.

E-Auto-Boom und Konkurrenzdruck beflügeln Ladestromangebot

Nach Auffassung der EUPD-Analysten sorgen verschiedene Faktoren für die wachsende Vielfalt bei Ladestromtarifen: Neben dem allgemein stark gestiegenen Interesse an Elektroautos verschärfe sich derzeit der Wettbewerb durch neue Tarifanbieter auf dem Markt.

Die Folge: Neben der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Option zum Ad-hoc-Laden bieten die Betreiber in der Regel noch mindestens einen zusätzlichen mobilen Ladetarif an, um verschiedene Bedürfnisse von Kunden abzudecken und diese nach Möglichkeit zu binden.

-> Mehr zum Thema: Wie lädt man ein Elektroauto unterwegs?

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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