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Stromsperre: 289.000 Haushalte betroffen

08.10.2020 | Energienachrichten

Neueste Zahlen zeigen: 2019 wurden in Deutschland weniger Stromsperren verhängt als in Vorjahren. Trotzdem wurde mehreren Hunderttausend Haushalten in Deutschland zeitweise der Strom abgestellt, weil die Kunden ihre Rechnungen nicht beglichen hatten.

Zahl der Stromsperren rückläufig

Säumigen Stromkunden ist im vergangenen Jahr in rund 289.000 Fällen vorübergehend der Zugang zu Strom gesperrt worden. Das hat die Bundesnetzagentur für ihren kommenden Monitoringbericht zum Energiemarkt ermittelt, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Stromsperren um etwa 7.000 gesunken und markiert zugleich den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011. Der Höchstwert der bundesweiten Stromsperren lag 2014 bei mehr als 350.000 gemeldeten Fällen.

Zahl der Gassperren ebenfalls gesunken

Traditionell erheblich niedriger liegt die Zahl der Sperren bei der Gasversorgung in Deutschlands Haushalten. Laut Bundesnetzagentur sank der Wert 2019 im Vergeich zum Vorjahr um rund 2.000 Fälle auf etwa 31.000. Auch dies ist der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebungen.

Stromsperre: So lauten die Bestimmungen

Die Grundversorgung mit Strom darf gesperrt werden, wenn Kunden mit mindestens 100 Euro in Zahlungsverzug sind. Der Versorger muss eine Sperrandrohung vornehmen und darf den Strom frühestens vier Wochen später abstellen. Solche Sperrandrohungen erfolgen jedes Jahr millionenfach - allein 2019 in rund 4,75 Millionen Haushalten.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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