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Homeoffice lässt die Stromrechnung um bis zu 250 Euro steigen

29.09.2020 | Energienachrichten

Arbeitnehmer, die ihre Tätigkeit im Zuge der Corona-Pandemie teilweise oder sogar ganz auf ein Homeoffice umgestellt haben, müssen mit spürbar höheren Stromkosten rechnen. Wie eine Analyse des Vergleichsportals Verivox zeigt, kommen auf einen Musterhaushalt Mehrkosten von bis zu 250 Euro im Jahr zu.

Kostenfaktor 1: Büroausstattung

Die Stromkosten der heimischen Büroausstattung hängen von der Anzahl der Elektrogeräte und deren Stromverbrauch ab. Wird lediglich ein Laptop genutzt, schont das die Stromrechnung. Kommen hingegen ein leistungsfähiger Desktop-Rechner sowie ein oder mehrere Monitore hinzu, steigen die zusätzlichen Stromkosten, je nach Nutzungsdauer, schnell auf eine dreistellige Summe.

Kostenfaktor 2: Zusätzliche Mahlzeiten

Wer zuhause arbeitet, kocht in der Regel auch mehr. Allein eine zusätzliche Mahlzeit pro Tag könne die Stromrechnung - sofern ein E-Herd/-Backofen genutzt wird - auf Jahressicht um rund 50 Euro verteuern, so die Kalkulation. Bei ineffizienten Geräten können die Mehrkosten sogar noch deutlich höher ausfallen.

Kostenfaktor 3: Heizkosten im Arbeitszimmer

Ein heimisches Arbeitszimmer muss in Herbst und Winter auch beheizt werden. Laut Vergleichsdaten aus der vergangenen Heizperiode 2019/2020 muss in einem Einfamilienhaus mit einem 20 qm großen Arbeitszimmer mit rund 145 Euro an zusätzlichen Heizkosten gerechnet werden.

Wer zahlt die zusätzlichen Energiekosten?

Die zusätzlich anfallenden Energiekosten im Homeoffice sollten durch den Arbeitgeber getragen werden. Da eine genaue Trennung von privaten und beruflichen Kosten im eigenen Haushalt schwierig ist, empfiehlt es sich, einen Pauschalbetrag anzusetzen.

Wichtig für Verbraucher: Eine gestiegene Energiekostenlast durch Corona-bedingt veränderte Lebensgewohnheiten lässt sich effektiv durch günstige und faire Strom- und Gastarife entschärfen. Ein Anbieterwechsel bringt für viele Haushalte eine Ersparnis von mehreren Hundert Euro.

 

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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