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Corona-Krise: Stromversorgung nicht in Gefahr

17.03.2020 | Energienachrichten

Die Corona-Krise hält die Welt in Atem. Viele Bereiche des Alltagslebens sind eingeschränkt oder ruhen komplett, während die Sorge um zentrale Strukturen des gesellschaftlichen Systems zunimmt. Eine dieser wichtigen Säulen ist die Stromversorgung von Haushalten und Unternehmen. Diese sei aktuell nicht gefährdet, betont die Energiebranche.

Energieversorger führen Risikobewertungen durch

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat gegenüber der Deutschen Presse-Agentur Entwarnung gegeben: Die Energieversorgung in Deutschland sei nach Einschätzung der Branche durch das sich ausbreitende Coronavirus nicht gefährdet. "Derzeit sehen die Unternehmen kein Risiko für die Versorgungssicherheit", so die BDEW-Vorsitzende Kerstin Andreae. Dennoch würden die Versorger regelmäßig Risikobewertungen durchführen, da sich die Lage national wie international sehr dynamisch entwickle.

Netzbetreiber sehen sich gewappnet

Auch die Bundesnetzagentur sendet beruhigende Signale. Die Betreiber der Übertragungsnetze in Deutschland - Amprion, Tennet, 50Hertz und TransnetBW - seien im Hinblick auf vielfältige Krisensituationen bestmöglich vorbereitet. Grundsätzlich sei man in den Leitwarten für alle Notlagen gerüstet - auch weit über die derzeitige Bedrohung durch Corona hinaus.

Mitarbeiter werden geschützt

Für die Beschäftigten in den Leitwarten der Netzbetreiber, aber auch für die MItarbeiter in der Energiebranche insgesamt gilt, wie in anderen systemrelevanten Breichen auch, derzeit besondere Vorsicht, Das betrifft vor allem das Thema Sozialkontakte. Schließlich gefährde Corona im Gegensatz zu anderen Krisensituationen keine technischen Anlagen, sondern ausschließlich Mitarbeiter, betont man beim bayerischen Unterverband des BDEW. Diese müssten entsprechend geschützt würden. So würde man beispielsweise wichtige MItarbeiter separieren, um das Risiko von Ausfällen zu minimieren. Auch Dienstreisen und große Betriebsratstreffen fänden derzeit nicht statt.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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