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Verbraucherinfos zum Smart-Meter-Start

03.02.2020 | Energienachrichten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am vergangenen Freitag die allgemeine Zulassung für Smart Meter erteilt. Damit greift nun die gesetzliche Pflicht zum Einbau intelligenter Stromzähler in Deutschland. Zunächst sind davon jedoch nur Privathaushalte mit hohem Stromverbrauch betroffen.

Die Smart-Meter-Einbaupflicht gilt 2020 für...

  • Haushalte mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden.
  • Betreiber von stromerzeugenden Anlagen (z.B. Solaranlagen) mit einer Nennleistung von über 7 Kilowatt.
  • Nutzer von Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen mit verringertem Netzentgelt.

 

Smart Meter: Kosten vs. Sparpotenzial

Ein Smart Meter verursacht in einem Musterhaushalt mit vier Personen im Einfamilienhaus jährliche Mehrkosten von maximal 60 Euro. Das Sparpotenzial liegt nach Angaben der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online im Schnitt bei 60 bis 150 Euro. Es kann allerdings auch kleiner ausfallen, dann rechnet sich der intelligente Zähler womöglich nicht. Außerdem fallen bei etwa einem Viertel der Haushalte in Deutschland durch einen notwendigen Umbau des Zählerkastens Zusatzkosten an. Ein erheblich größeres Sparpotenzial bieten Smart Meter, wenn sie mit flexiblen Stromtarifen kombiniert werden - vor allem für Nutzer von Wärmepumpen, Stromspeichern oder Elektroautos. Solche Tarife sind aber noch vergleichsweise selten.

Freiwilliger Einbau möglich

Eigentümer oder Mieter, die sich vom Einbau eines Smart Meters Vorteile versprechen, können sich auch freiwillig dazu entscheiden. Für Mieter gilt dies noch bis Ende des Jahres, danach ist es Sache des Vermieters. Allerdings gelten bei einem freiwilligen Umstieg keine gesetzlichen Preisobergrenzen. Und für Umbauten am Zählerkasten oder andere Zusatzleistungen gelten diese generell nicht.

-> Mehr zum Stromverbrauch von Haushalten.

-> Mehr zum Thema Smart Meter.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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