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Greenpeace Energy startet Stromtarif für Wärmepumpen

22.01.2020 | Energienachrichten

Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy hat einen Stromtarif gestartet, der sich speziell an Haushaltskunden richtet, die eine Wärmepumpe betreiben. Mit diesem Angebot will die Energiegenossenschaft aus Hamburg die für den Klimaschutz entscheidende Wärmewende im Gebäudesektor vorantreiben.

Günstiger als konventionelle Stromtarife

Der neue Tarif "Wärmestrom aktiv" liegt mit einem Arbeitspreis von 22,8 Cent pro Kilowattstunde sieben Cent unter dem Preis des Standard-Ökostromtarifs von Greenpeace Energy - und damit noch deutlicher unter den meisten lokalen Grundversorgungstarifen. Möglich wird diese Ersparnis, weil die Netzbetreiber Wärmepumpen je nach Netzsituation ein- und ausschalten dürfen und daher die Netzentgelte für Wärmepumpenstrom entsprechend senken. Laut Greenpeace Energy gibt das Unternehmen diesen Preisvorteil vollständig an seine Kunden weiter.

Zum Arbeitspreis kommt ein monatlicher Grundpreis von 8,90 Euro. Im Tarif gilt eine Preisgarantie bis zum 31.12.2020. Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist ein eigener Stromzähler für die Wärmepumpe.

Anschub für die Wärmewende

​​Auf private Haushalte entfallen rund 30 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland, drei Viertel davon werden allein für die Raumwärme benötigt. Bislang stammen weniger als zehn Prozent dieses Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien, der Großteil wird noch immer durch Öl und Gas gedeckt. "Unser Ziel ist, den privaten CO2-Ausstoß zu senken, indem mehr Haushalte effizient mit Grünstrom heizen", erklärt Greenpeace Energy-Vorstand Nils Müller. "Die CO2-Sparpotenziale beim Heizen können wir durch Wärmepumpen besonders gut erschließen." Denn Wärmepumpen sammeln und konzentrieren die in der Umgebung vorhandene Wärme und erzeugen auf diese Weise aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme.​​

Klima-Vorteil nur mit 100 Prozent Ökostrom

Wichtig: ​​​​Wärmepumpen entfallten ihr Klimaschutz-Potenzial nur mit Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen. Greenpeace Energy kauft seinen Strom nach eigenen Angaben direkt bei Ökokraftwerken. Im vergangenen Jahr stammte rund die Hälfte der Stromlieferungen aus Windkraftanlagen, die keine staatliche Förderung mehr erhalten. Nils Müller: "Unsere Botschaft an Kundinnen und Kunden lautet deshalb: Mit unserem Strom schafft Ihre Wärmpumpe noch mehr Klimaschutz."

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

Greenpeace Energy

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