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Microsoft will bis 2030 CO2-negativ werden

21.01.2020 | Energienachrichten

Der US-amerikanische Technologiekonzern Microsoft hat ehrgeizige Pläne und Ziele zur drastischen Verbesserung seiner Klimabilanz angekündigt. Bis zum Jahr 2030 will Microsoft CO2-negativ werden - also mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen, als das Unternehmen weltweit verursacht. Darüber hinaus soll bis 2050 mindestens die CO2-Menge getilgt werden, die Microsoft seit seiner Gründung im Jahr 1975 emittiert hat.

Null Emissionen bis Mitte des Jahrzehnts

Zur Umsetzung dieser Strategie stellte Microsoft ein Programm vor, mit dem die konzerneigenen Emissionen bis Mitte dieses Jahrzehnts auf nahezu null heruntergefahren werden sollen. Bis 2030 will man zudem die Emissionen der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette um mehr als die Hälfte reduzieren. Lieferanten und Kunden wird Microsoft bei der Verringerung des eigenen CO2-Fußabdrucks weltweit technologisch unterstützen. Flankierend soll ein Klima-Innovationsfonds in Höhe von einer Milliarde US-Dollar die weltweite Entwicklung von Technologien zur CO2-Reduzierung, -Abscheidung und -Entfernung beschleunigen.

Klimapolitisches Engagement

Microsoft wird seine Maßnahmen und Ergebnisse künftig in einem jährlichen Bericht zur Umweltverträglichkeit (Environmental Sustainability Report) belegen. Außerdem hat der global einflussreiche Konzern angekündigt, sich ab sofort zugunsten klimafreundlicher Politik äußern und einsetzen zu wollen.

Schneller als der Rest der Welt

"Obwohl die Welt auf netto null kommen muss, sollten diejenigen unter uns, die es sich leisten können, schneller und weitgreifender zu handeln, das auch tun. Daher kündigen wir heute ein ehrgeiziges Ziel und einen neuen Plan zur Reduzierung und letztlichen Eliminierung des CO2-Fußabdrucks von Microsoft an", fasst Microsoft-President Brad Smith die Klimastrategie des Konzerns zusammen. "Bis zum Jahr 2030 will Microsoft CO2-negativ werden. Auch will das Unternehmen bis 2050 sämtliches Kohlendioxid aus der Umwelt entfernen, das es entweder direkt oder über den Stromverbrauch seit seiner Gründung 1975 ausgestoßen hat."

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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