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Weltgrößter Brauerei-Konzern schließt Solarstrom-Deal ab

10.01.2020 | Energienachrichten

Biere der weltweit größten Brauereigruppe Anheuser-Busch InBev (AB InBev) - darunter Marken wie Budweiser, Corona, Becks und Diebels -  sollen in Europa künftig mit Strom aus erneuerbaren Energien gebraut werden. So sieht es eine Liefervereinbarung vor, die AB InBev mit dem ökologisch orientierten Energiedienstleister BayWa geschlossen hat.

Der über zehn Jahre laufende virtuelle Stromabnahmevertrag ist der bislang größte gesamteuropäische Solarstrom-Deal zwischen zwei Unternehmen. Er schließt 14 Brauereien von AB InBev in Westeuropa ein sowie über 50 Marken, die in 12 Ländern gebraut und vertrieben werden.

Der Münchener Projektierer BayWa wird zur Realisierung des Deals die Finanzierung und Errichtung von zwei neuen Solarparks in Spanien übernehmen. Einer davon wird "Budweiser Solar Farm" heißen und soll jährlich 250 Gigawattstunden Sonnenstrom an die Brauereien von AB InBev liefern. Über die gesamte Laufzeit des Stromabnahmevertrags entspricht dies einer Leistung, die ausreicht, um knapp 670.000 europäische Haushalte zu versorgen. Die neuen Solarparks sollen im März 2022 ans Netz gehen, bis dahin wird BayWa bereits 75 Gigawattstunden Windstrom aus Spanien an AB InBev liefern.

Sobald Budweiser in Westeuropa komplett mit grünem Strom gebraut wird, soll die Marke mit einer entsprechenden Kennzeichnung versehen werden, die die nachhaltige Produktionsweise bewirbt.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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