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Weniger klimaschädliche Energie im letzten Jahrzehnt

08.01.2020 | Energienachrichten

Der unmittelbar mit Treibhausgasemissionen und Luftschadstoffen verbundene Energieverbrauch ist in Deutschland zwischen 2010 und 2017 um knapp fünf Prozent gesunken. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes trug zuletzt überwiegend der Einsatz von Mineralölen, Gasen und Kohle zum emissionsrelevanten Energieverbrauch bei. Ein geringer Teil entfällt jedoch auch auf erneuerbare Energieträger wie Holz oder Biokraftstoffe.

Hauptursache für den Rückgang des mit klimaschädlichen Emissionen verbundenen Energieverbrauchs war der sinkende Einsatz von Kohle: Er schrumpfte zwischen 2010 und 2017 um knapp 11 Prozent. Beim Verbrauch von Gasen und Mineralölen wurde im gleichen Zeitraum ebenfalls eingespart, jedoch in deutlich geringerem Umfang.

Den höchsten Anteil der emissionsrelevanten Energie verwendet laut Statistik der Energiesektor, hauptsächlich zur Erzeugung von Strom und Wärme für Unternehmen und Privathaushalte. Der zweitgrößte Anteil entfällt auf die Haushalte, noch vor dem verarbeitenden Gewerbe und den verschiedenen Verkehrssektoren.

Während der emissionsrelevante Energieverbrauch zwischen 2010 und 2017 im Energiesektor um fast zehn Prozent und bei den privaten Haushalten um acht Prozent zurückging, stieg er im gleichen Zeitraum in der Industrie um knapp fünf Prozent und im Verkehrssektor um nahezu sieben Prozent.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

Klimasünder

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