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Deutschlands Stromexporte gesunken

07.01.2020 | Energienachrichten

Deutschlands Stromexporte sind im vergangenen Jahr 2019 deutlich gesunken. Aufgrund gleichzeitig gewachsener Stromimporte bilanziert die Bundesnetzagentur den geringsten Exportüberschuss seit sechs Jahren. Deutschland bleibt dennoch ein klarer Stromexporteur.

Laut Zahlen der Bundesnetzagentur sind bis Mitte Dezember 2019 rund 57.000 Gigawattstunden Strom aus Deutschland exportiert worden - ein Rückgang von fast 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Importe nahmen dagegen um rund 21 Prozent auf mehr als 23.000 Gigawattstunden zu, wodurch der letztliche Exportüberschuss um gut 37 Prozent auf 34.000 Gigawattstunden sank. Die gesamte Nettostromproduktion in Deutschland belief sich 2019 auf rund 607.000 Gigawattstunden.

Deutschland erzielt laut Statistik des Umweltbundesamtes seit dem Jahr 2003 kontinuierlich Überschüsse beim grenzüberschreitenden Stromhandel. Dass die Exporte jüngst so stark gesunken sind, ist nach Einschätzung von Experten eine unmittelbare Folge der teurer werdenden Stromerzeugung aus Braunkohle. Aufgrund höherer CO2-Preise im Zuge intensiverer Klimaschutz-Bemühungen ist es für viele Nachbarländer inzwischen günstiger, in eigenen Gaskraftwerken Strom zu erzeugen, als Braunkohlestrom aus Deutschland zu kaufen.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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